Der Tonumfang der Gitarre
Bei der Notation der Gitarre verwendet man den Violinschlüssel (g-Schlüssel) mit Oktavierungszeichen. Das bedeutet dass die notierten Tonhöhen eine Oktave tiefer klingen als sie eben notiert sind. Möchte man ein eingestrichenes c (c') hören, muss man also an zweigestrichens c (c'') notieren. Würde man die Gitarre klingend notieren bräuchte man,um zuviele Hilfslinien zu vermeiden,
zusätzlich den Bass-Schlüssel. (also ein "Klavier"-System)
Die klassische Gitarre hat in der Regel einen Umfang vom große E bis zum zweigestrichenen h ( 19 Bünde). Manche Modelle haben einen zusätzlichen Bund für das zweigestrichene c (c''). Bei E-Gitarren hat man bei der Stratocaster und der Telecaster (und vergleichbaren Modellen) 21 Bünde, also einen Umfang bis zum cis''.
Les Pauls u.ä. Modelle haben 22 Bünde, also einen Umfang von E-d''. Moderne Power-Strats wie bsw. Ibanez RG oder JEM haben 24 Bünde also 4 volle Oktaven (von E-e''). Durch Skordatur (Umstimmen lässt sich der Bereich bis zum A nach unten erweitern. Nach oben durch Bending (Saitenziehen), Greifen im bundfreien Bereich, Flageoletts oder Gitarren mit noch mehr Bünden, wie bsw. die Sky Guitar von Uli Jon Roth mit 36 bzw 42 Bünden.
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